Aktives Lernen im Planspiel

Aktives Lernen im Planspiel

Aktives Lernen findet in einem Planspiel statt, in dem komplexe, realitätsnahe Situationen oder Systeme abgebildet werden. Die Studierenden-Teams treffen unter Begleitung in komplexer werdenden Spielrunden risikofrei Entscheidungen. Dabei werden ein vorab definiertes Ziel verfolgt, Zwischenergebnisse im Team bewertet und der erneuten Entscheidungsfindung zugrunde gelegt sowie abschließend der Gesamtprozess reflektiert.  

Spannungsfeld

  • Wettbewerbscharakter
  • Zeitdruck
  • Entscheidungsfindung unter Unsicherheit

Problem

Im Studium wird häufig  theoretisches Wissen vermittelt, das die Studierenden in konkreten Handlungssituationen nicht anwenden können.

Lösung

Aktives Lernen wird dadurch ermöglicht, dass Studierende in realisitätsnahen Situationen eine Rolleübernehmen, in der sie im Team komplexe Entscheidungen aushandeln und treffen müssen. Zur Entscheidungsfindung nutzen sie dabei ihr vorab erworbenes  Wissen.

Stolpersteine

  • Software funktioniert nicht (zuverlässig)
  • Finden des passenden Komplexitätsgrads (Unter-/Überforderung)
  • Zugänglichkeit des Spiels (Lizensierung)
  • hoher Raumbedarf

Vorteile

  • Aktives Lernen
  • Motivierte Studierende
  • viel Kommunikation
  • Anwendungsorientiertes Lernen
  • Umgang mit Komplexität trainieren
  • für vielfältige Lernkontexte anwendbar
  • zeitlich sehr flexibel anpassbar (z.B. Blockveranstaltung, semesterbegleitend)

Nachteile

  • Aufwändige Vorbereitung
  • Zeitaufwändige Durchführung
  • ggf. hoher Personaleinsatz
  • mitunter hohe Kosten

Details

Im Briefing werden das Ziel des Planspiel vorgestellt, die Vorgehensweise erläutert und Gruppen gebildet. Zu Beginn der daran anschließenden Spielphase wird den TeilnehmerInnen das Spielmaterial zur Verfügung gestellt. In Gruppen arbeiten sie in mehreren Entscheidungsrunden auf das Ziel hin. Zwischen den Entscheidungsrunden werden iüblicherweise die Entscheidungsstrategien und -ergebnisse besprochen. Am Ende des Planspiels wird im Debriefing der Gesamtprozess reflektiert.

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer und Änderung vorbehalten.



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